Meine Bewerbungsrede: Neue Besen kehren besser

Rede vor dem SPD-Stadtverband zur Bewerbung als Bürgermeister-Kandidat
am 26. Januar 2015 in der Marktschänke

Nominierungsrede Ausschnitt

Liebe Bad Dürkheimerinnen und Bad Dürkheim,

liebe Genossinnen und Genossen,

es ist mir eine große Ehre und Freude hier zu stehen und ich bewerbe mich sehr gerne für das Bürgermeisteramt in Bad Dürkheim. Bad Dürkheim ist eine stolze Kreis- und Kurstadt, in der die Menschen gerne leben und gut wohnen, in der sie gut und erfolgreich arbeiten und in der sie sich erholen und gesund werden. Das macht Bad Dürkheim aus, aber es sind auch unsere ureigenen Themen als Sozialdemokraten und es sind natürlich auch meine Themen: gut leben, gut wohnen, gut arbeiten, gut erholen. Und zwar für alle Bürgerinnen und Bürger, im Stadtkern genauso wie in den Ortsteilen, in Hardenburg, Grethen-Hausen genauso wie in Seebach, Leistadt und Ungstein – und auch in der Trift.

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Neue Besen kehren besser

„Neue Besen kehren besser“ –
Aufbruchstimmung bei der Nominierung

Einstimmig wurde Christoph Glogger am Montagabend in der Dürkheimer „Marktschänke“ vom SPD-Stadtverband zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 28. Juni gewählt.

Zuvor hatte der 45-Jährige unter großem Beifall der Mitgliederversammlung einen neuen Politikstil und eine „ehrliche Politik“ angekündigt: Gut leben, arbeiten, wohnen und sich erholen – das bleibe gemeinsames Ziel der Dürkheimer Bürgerschaft. Aber sie verdiene „mehr als ein müdes ‚Weiter so!‘“. Es gehe darum, grundsätzlich alle Beteiligten ernst zu nehmen, einzubeziehen und einen Diskurs auf Augenhöhe zu führen. Das koste Anstrengung, aber sei das Handwerk, das ein Bürgermeister beherrschen müsse. Er selbst habe es als Medienwirt und Moderator zu seinem Beruf gemacht.

Entsprechend zuversichtlich zeigte sich Glogger, am Runden Tisch Lösungen auch für aus heutiger Sicht verfahrene Situationen zu finden. Durch Dialog und sensible Nutzung vorhandener Spielräume werde sich eine Sperrstunde für den Wurstmarkt vermeiden lassen. Für eine zu Dürkheim passende „Advents­veranstaltung“ bräuchten eigentlich nur „bereits bestehende Initiativen“ zusammengeführt werden.

DNominierung mit Ralf und Manfred Ausschnittas gelte in größerem Maßstab ebenso für die „Gesundheits- und Wellness-Stadt Bad Dürkheim“. Ein tragfähiges Konzept könne nur „aus den Stärken und aus den Ressourcen heraus entwickelt werden, die Bad Dürkheim schon hat“. Die derzeitige Stadtspitze habe keinen Plan B gehabt zu ihrer „großen“ Lösung mit einem privaten Investor. Daher müsse jetzt schleunigst gemeinsam mit allen Gesundheits-Akteuren vor Ort und über Parteigrenzen hinweg ein zukunftsfähiges Konzept entstehen. Er denke zum Beispiel an das Evangelische Krankenhaus, bei dessen Träger er aktiv sei, an die Kliniken und kirchliche Initiativen wie den Omega-Verein. In diesem Rahmen müsse dann „zügig eine kleinere feinere Lösung, gern auch in Zusammenhang mit dem Salinarium“ entstehen. Geld dafür stehe in Mainz bereit.

Energisch müsse auch die Ortsteil­entwicklung angegangen werden, um gutes Leben und Wohnen für junge Familien ebenso wie im hohen Alter zu ermöglichen. Das Mehrgenerationenhaus sei hier als Vorbildprojekt zu nennen. Für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Infrastruktur gebe es professionelle Instrumente, brauche es aber mindestens so den persönlichen Einsatz des Bürgermeisters.

Der überzeugte Bahnfahrer zeigte sich außerdem beeindruckt von der Vielzahl verkehrspolitischer Anfragen, die ihn seit Bekanntwerden seiner Bewerbung erreicht hätten. Mit der B271 beschäftige er sich schon lange und sehe gerade jetzt mit dem Baustart in Kirchheim eine „gute Chance, etwas in Bewegung zu bringen“. Der zweite Schritt müsse und werde der Ungsteiner Abschnitt sein.

Christoph Glogger, der seit 2003 Vorsitzender der Offenen Werkstatt ist, weiß um die Bedeutung von Leben und Arbeit „in guter und solidarischer Gemeinschaft“. Er freue sich besonders darauf, als Bürgermeister für die vielen Ehrenamtlichen da zu sein, sieht im „städtischen Klima“ die beste Förderung für den Wirtschaftsstanddort Bad Dürkheim, den er außerdem beim Breitbandausbau „ganz vorn mit dabei“ sehen will. Dadurch würden kommunikative Berufsbilder wie Gesundheit und Touristik gestärkt, so der studierte Medien- und Kommunikations­experte.

„Neue Besen kehren besser“ fasste der SPD-Bewerber seine Rede zusammen und warb damit für frischen Wind in den Rathausfluren und seinen unvoreinge­nommenen Blick. Er werde das Amt des Bürgermeisters „nicht nur ausüben, sondern ausfüllen und neu profilieren“.

Von Altbürgermeister Georg Kalbfuß wurde Glogger denn auch bescheinigt, er bringe nicht nur die intellektuellen Voraussetzungen mit, die das Amt des Bürgermeisters voraussetze, sondern auch Konzeption und Vision – vor allem aber „das politische Feuer“, das es brauche, um diese umzusetzen.

„Es wird ein Ruck durch die Stadt gehen“, zeigte sich auch Manfred Geis als Vorsitzender des Stadtverbands überzeugt. Und Ralf Lang, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtrat, versprach: „Mit Christoph Glogger wird es Politik mit ALLEN und für ALLE geben!“

27. Januar 2015

Die Bad Dürkheimer haben die Wahl!

Liebe Bad Dürkheimerinnen und Bad Dürkheimer,Empfang im Stehen

am 28. Juni wählen Sie Ihren Bürgermeister und ich stelle mich für Sie zur Wahl:
für einen neuen politischen Stil, einen frischen Wind im Rathaus, für eine Politik des Dialogs mit und durch die Bürgerinnen und Bürger.
Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Menschen in Bad Dürkheim gut wohnen, erfolgreich arbeiten und sich gesund erholen.

Sie finden auf diesen Seiten Informationen über mich als Person, über meine Aktivitäten und politischen Schwerpunkte.

Ich freue mich auf Ihre Unterstützung!
Herzlich

Ihr Christoph Glogger