Trift

Zusammen mit Manfred Geis, MdL habe ich am 27. April zum Zukunftsdialog in die Trift eingeladen. Wie soll sich Bad Dürkheim für die Zukunft aufstellen? Um über diese Frage zu diskutieren, sind ca. 50 Dürkheimerinnen und Dürkheimer in das das Mehrgenerationenhaus gekommen. „Bereits der Veranstaltungsort ist ein Sinnbild für Stadtteilentwicklung“, erklärt Manfred Geis, MdL. Als Gast freut sich der Landtagsabgeordnete Manfred Geis, Rainer Zaimentz von der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz zu begrüßen. „Er hat den Blick von außen und kann Bad Dürkheim fachlich einschätzen“ so Geis in seiner Vorstellung.
Rainer Zaimentz attestiert in seiner Bestandsaufnahme Bad Dürkheim ein gutes Niveau, was Finanzen und Infrastruktur betriftt: „Im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen ist in Bad Dürkheim Handlungsspielraum gerade mit Blick auf die Finanzen vorhanden.“ Dennoch muss ich feststellen, dass leider in den letzten Jahren kein Plan für die Zukunft Bad Dürkheims entwickelt wurde, sondern lediglich die in den 1970er und 80er Jahre entwickelten Pläne abgearbeitet wurden. Ein innerstädtisches Fahrradwegenetz wünschen sich die anwesenden Dürkheimerinnen und Dürkheimern, aber auch die Verkehrsberuhigung sowie Ausweichstrecken für Autos, um den Stadtkern wurden als Themen genannt. Besonders bewegte die Anwesenden aber die Frage nach bezahlbarem Wohnraum und nach der Unterstützung von Initiativen alternativer Wohnformen. In diesem Bereich wurde der Stadtführung noch Nachholbedarf attestiert.
Das kann ich nur bekräftigen: „In diese Veränderungen der Bedürfnisse und Anforderungen an die Gesellschaft müssen wir als Stadt eingreifen und mutig dabei sein, diese Entwicklungen aktiv zu gestalten.“
Zukunftsdialog Trift
Am 29. Mai habe ich außerdem mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Fahrrad-Rundfahrt unternommen und die Trift erkundet.
Wir können gemeinsam:

  • ein ganzheitliches Verkehrs- und Parkkonzept ausarbeiten – im direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und den beteiligten Vereinen
  • eine gute Fußweg- und Radwegverbindung zum Gewerbegebiet schaffen, Radwege besser ausbauen und kennzeichnen
  • die Arbeit des Mehrgenerationenhauses stärken – die Finanzierung mittelfristig sichern, auch wenn das Programm Soziale Stadt ausläuft
  • die Modellprojekte im Rahmen der Sozialen Stadt voran treiben – insbesondere für barrierefreies und altengerechtes Wohnen
  • ein langfristig angelegtes Sanierungsprogramm für die städtischen Wohnungen auflegen
  • die Vereine unterstützen, Zusammenhalt stärken, ehrenamtliches Engagement fördern